Festsetzung der Grundsteuer:
Gemäß § 27 Abs. 3 des Grundsteuergesetzes (GrStG) vom 7. August 1973 in der derzeit geltenden Fassung wird hiermit für die Gemeinde Gornsdorf die Grundsteuer für das Kalenderjahr 2021 in der zuletzt veranlagten Höhe festgesetzt.
Diese Festsetzung gilt für diejenigen Steuerschuldner, die für das Kalenderjahr 2021 keinen Grundsteuerbescheid erhalten und bei gleichbleibenden Besteuerungsgrundlagen die gleiche Grundsteuer wie im Vorjahr zu entrichten haben. Für die Steuerschuldner treten mit dem Tage der öffentlichen Bekanntmachung die gleichen Rechtswirkungen ein, wie wenn ihnen an diesem Tage ein schriftlicher Steuerbescheid zugegangen wäre.
Die Erteilung eines neuen Grundsteuerbescheides erfolgt nur, wenn Änderungen in den Besteuerungsgrundlagen, bei den Fälligkeitsterminen oder bei den Eigentumsverhältnissen eintreten.
Zahlungsaufforderung:
Die Grundsteuer 2021 ist in Höhe der jeweiligen Raten zu den in dem zuletzt zugesandten Grundsteuerbescheid angegebenen Fälligkeitszeitpunkten zu entrichten.
allgemeine Hinweise:
Die Einlegung eines Widerspruchs hat keine aufschiebende Wirkung.
Werden Grundstücke im Laufe eines Kalenderjahres (Steuerjahr) verkauft, so ist nach den gesetzlichen Bestimmungen der bisherige Eigentümer bis zum Ablauf des Steuerjahres zur Zahlung der Grundsteuer verpflichtet. Eine Umschreibung auf den neuen Eigentümer kann erst erfolgen, wenn der Grundsteuermessbescheid vom Finanzamt vorliegt. Andere Vereinbarungen (z.B. im Kaufvertrag) haben nur privatrechtliche Bedeutung für die Verrechnung der Grundsteuer zwischen dem bisherigen und dem neuen Eigentümer. Sie berühren aber nicht die Zahlungspflicht gegenüber der Gemeinde.

Veröffentlicht in Gornsdorfer Amtsblatt 01-2021 

Ab dem 26.03.2020 wird die Gemeinde Gornsdorf ihre öffentlichen und ortsüblichen Bekanntmachungen nur noch in elektronischer Form durchführen. Die gesetzliche Legitimation dafür ergibt sich aus § 2Nr. 4 der Kommunalbekanntmachungsverordnung vom 17.12.2015.
Das heißt, dass zukünftig alle amtlichen Bekanntmachungen auf der Internetseite www.gornsdorf-erzgebirge.de veröffentlicht werden. Mit der Einstellung der Bekanntmachung auf der Internetseite gilt diese Bekanntmachung als vollzogen und entfaltet ihren Rechtscharakter.
Das Mitteilungsblatt Gornsdorfer Nachrichten der Gemeinde Gornsdorf ist ab dem 26.03.2020 kein Amtsblatt mehr, es dient vielmehr nur noch der Information der Einwohner entsprechend § 11 der Sächsischen Gemeindeordnung. Mit dieser Umstellung werden Bekanntmachungen nicht mehr in Papierform an alle Haushalte verteilt.
Es besteht jedoch die Möglichkeit, sich auf unserer Website für einen Newsletter anzumelden. Damit erhält man bei Erscheinen eines neuen Gornsdorfer Amtsblattes eine E-Mail mit einem Link zur aktuellen Bekanntmachung.
Für diejenigen, die keinen Zugang zum Internet haben, bestehen folgende Möglichkeiten, Kenntnis über den Inhalt der Bekanntmachungen zu erhalten:
• Einsichtnahme in die Bekanntmachung zu den bekannten Sprechzeiten im Rathaus
• Auf schriftlichen Antrag Zusendung einer gedruckten Version des Gornsdorfer Amtsblattes gegen Kostenersatz
Als zusätzliche Serviceleistung – jedoch ohne Rechtswirkung- werden die im Gornsdorfer Amtsblatt erfolgten Bekanntmachungen im regelmäßig erscheinenden Mitteilungsblatt Gornsdorfer Nachrichten der Gemeinde Gornsdorf zur allgemeinen Information abgedruckt.
Weiterhin weisen wir darauf hin, dass die Sitzungstermine und Einladungen des Gemeinderates, des Verwaltungsausschusses und des Technischen Ausschusses rechtswirksam ebenfalls nur noch auf der Internetseite der Gemeinde Gornsdorf bekannt gemacht werden.
Zudem werden die Einladungen zu den Sitzungen der gemeindlichen Gremien – jedoch ebenfalls ohne Rechtswirkung- an den Verkündigungstafeln an den folgenden Standorten veröffentlicht:
• Oststraße (zwischen Einmündung Goethestraße und Hauptstraße)
• Hauptstraße 78, vor Dorfgemeinschaftshaus
• Hauptstraße 92, Bürgerservice
• Hauptstraße (Ruhezone gegenüber Netto-Markt Höhe Hausnummer 134)
• Auerbacher Straße (zwischen Hausnummer 1 und 3/ Bushaltestelle KSG)

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Verbrennen von Pflanzenabfällen verboten!
Das Gesetz über die Kreislaufwirtschaft und den Bodenschutz im Freistaat Sachsen
– SächsKrWBodSchG - ist am 22.03.2019 in Kraft getreten.
Damit ist die Pflanzenabfallverordnung aufgehoben worden.
Das Verbrennen von Pflanzenabfällen - auch ausnahmsweise – ist nicht mehr zulässig.
Grünabfälle, zu denen auch Pflanzenabfälle gehören, sollen verwertet werden. 

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