Arbeitsgemeinschaft Ortschronik

Anfang des vorigen Jahrhunderts waren es zumeist einzelne Personen, die sich mit der Geschichte ihres Heimatortes beschäftigten. So auch in Gornsdorf.
Ab 1950 war es vor allem Rudolf Tändler, der in unermüdlicher Arbeit viele Chronikbände füllte. Um die Arbeit intensivieren zu können, suchte er sich Mitarbeiter. Einen fand er in seinem ehemaligen Lehrerkollegen Herbert M. Uhlig. Der sich vor allem mit der Geschichte der Gornsdorfer Schule beschäftigte.
Als Mitglied des Deutschen Roten Kreuzes arbeitete er bereits an einer Chronik dieser Organisation.
Werner Weiße folgte als weiterer Mitarbeiter.
Nach dem Tode von Rudolf Tändler wurden weitere Interessierte gewonnen. Das waren Manfred Auerswald und Herbert R. Uhlig.
Damit war eine Arbeitsgemeinschaft „Ortschronik“ entstanden. So konnte mit verteilten Aufgaben die Arbeit an der Ortschronik fortgesetzt werden. Dazu kam als große Aufgabe die Vorbereitung des 800-Jahr-Feier des Ortes im Jahre 2000, das hieß unter anderem, die Erarbeitung einer Broschürenreihe mit Themen aus der Ortsgeschichte, also Teilen der Gornsdorfer Chronik.
Ein Hauptaugenmerk richten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft auf Veröffentlichung von Text- und Bilddokumenten aus dem Chronikarchiv in Form von Ausstellungen. Als Zeitpunkte werden Festveranstaltungen im Ort genutzt, z.B. Jubiläen, Waldparkfest, Schulfest, Weihnachtsmarkt u.a.

Zur Arbeit der Ortschronisten gehört vor allem, alle geschichtlich relevanten Ereignisse des Ortes in Text und Bild festzuhalten und damit die Chronik des Ortes zu ergänzen.

Obwohl schon eine umfangreiche Sammlung von Zeitdokumenten im Archiv vorhanden ist, sind die Chronisten dankbar, wenn Bürger historisches Bildmaterial und Schriftstücke der AG zur Aufbewahrung und Nutzung übergeben.

Zu den Mitgliedern der AG gehören zur Zeit: Herbert M.Uhlig und Annelie Günther.

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Telefon: H.M.Uhlig 03721 / 2 21 08