Kirche

Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde

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Homepage der Jungen Gemeinde
Homepage vom Posaunenchor Gornsdorf

Die Kirche ist ein denkmalgeschütztes klassizistisches Bauwerk,das nach einer Bauzeit von 2 Jahren am 22. September 1822 eingeweiht wurde. Einen Tag später übergab der Orgelbaumeister Christian Gottlob Steinmüller die erste Orgel, die 1912 durch die jetzige Schmeisser-Orgel ersetzt wurde. 1832 wurde die alte Turmuhr eingebaut und 1985 durch ein neues Uhrwerk ersetzt. Von der Innenausstattung der alten Kirche sind uns 2 Evangelistenfiguren (Matthäus und Johannes) erhalten und Reste der Altarverzierung. Vor unseren jetzigen 3 Stahl- Glocken besaß die Kirche ein altes Bronzegeläut. Die wunderschönen Kronleuchter wurden 1890 der Kirche von Karl Gottfried Arnold anläßlich seiner Goldenen Hochzeit geschenkt. Die vorherige, einige hundert Jahre alte Kirche, hatte man 1820 abgerissen. Von dieser Kirche ist aber noch ein Rest vorhanden, im Taufstein, der sich heute auf dem Friedhof befindet. Dieser Taufstein ist ohne Zweifel so alt wie die Kirche selbst. Das beweist vor allem die Größe des Beckens, bei der noch damit gerechnet wurde, dass das Kind bei der Taufe entkleidet und mit dem ganzen Körper ins Wasser getaucht wurde. Dieser Taufstein ist also mit das älteste Stück Gornsdorfs.

Evangelisch-Methodistische Kirchgemeinde
www.emk-burkhardtsdorf.de

Die Methodistengemeinde in Gornsdorf wurde eigentlich am 25. September 1894 in Meinersdorf gegründet. Bei Louis Lieberwirth fanden die ersten Veranstaltungen statt.Damals setzte sich die Gemeinde aus 12 Mitgliedern zusammen.

Von 1895 bis 1911 fanden die Klaß- und Gebetsstunden in der Wohnung von Otto Roscher statt. Seit dem Jahr 1913 gehört die Gemeinde zum neugegründeten Gemeindezirkel Burkhardtsdorf. Im sogenannten “Hobelhaus” fand die Gemeinde ab 1911 ein neues Zuhause. Etliche Kinder des Ortes versammelten sich in der Sonntagsschule. 1921 vollzogen die 41 Mitglieder den Umzug von Meinersdorf nach Gornsdorf. 1924 kam es auf dem Grund- stück von Emil Drechsel zum Bau einer neuen Kapelle. Somit war für die Gemeinde Gornsdorf/Meinersdorf ein neues Heim geschaffen. Ein Musikverein (Streich- und Zupfinstrumente) wurde gegründet, aus dem sich 1928 der gemischte Chor heraus- bildete. Besonders lebendig zeigte sich die Jugend, die im damaligen Jugendbund organisiert war. Auch ein Frauenverein fehlte nicht. Die Kriegswirren gingen auch an der Gornsdorfer Gemeinde nicht spurlos vorüber. In der Nachkriegszeit blühte die Arbeit wieder auf und hielt sich auch beständig in den 40 Jahren Sozialismus. Heute versammeln sich bis zu 40 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder regelmäßig zu Gottesdiensten, Bibelstunden, Singstunden, zum Kindergottesdienst oder zu Haus- und Gebetskreisen in der schmucken kleinen “Christuskapelle”
an der Hauptstraße 38